The British Designer’s Diary: Das Land des Kaschmirs

The British Designer’s Diary: Das Land des Kaschmirs

Treffen Sie Martin Parker – einen britischen Designer und Mitbegründer der in Yorkshire beheimateten Herrenbekleidungsmarke Cut&Pin, ehemals leitender Designer bei Pure Collection, Chefdesigner bei British Brands Debenhams, Marks and Spencer und Next Group PLC. Er arbeitete mit bekannten britischen Designern wie Betty Jackson oder auch für die Marke Preen.Die Zusammenarbeit mit GOBI Kaschmir begann mit den Herbst/Winter und Frühlings/Sommer Kollektionen 2021 wie z.B. ‘Expressionist’, ‘Chalked’, ’60’s Mod’, ‘Ethereal’, ‘Riviere Chic’ etc. Damit wir uns persönlich kennenlernen konnten und er den Ursprung des echten Kaschmirs von Anfang an erlebt, luden wir ihn in die Mongolei ein. Nachfolgend finden Sie ein Interview mit Martin, das wir auf seiner Reise durch das Land des Kaschmirs führten.

Eine Reise hinaus aus der Stadt in die Steppe, um eine mongolische Hirtenfamilie zu besuchen - eine Premiere für Martin. Obwohl er einen langen und komplizierten Flug hinter sich hatte, war er gut gelaunt und erwartungsvoll. Unterwegs erzählte er uns folgendes:

„Wenn ich das Wort Mongolei höre, ist das Erste was mir einfällt Kaschmir, wahrscheinlich weil ich nun schon seit einigen Jahren in der Kaschmir Branche tätig bin. Die Mongolei ist bekannt als das Land des Kaschmirs. Ich bin in der Inneren Mongolei gewesen, aber niemals in der äußeren. Hier bin ich das erste Mal. Wissen Sie, es ist fantastisch, hierher zu kommen und das zu sehen. Die Landschaft, die Berge – es ist sehr interessant. Klarerweise kann man in London nicht viel von der Natur sehen. Es ist großartig herauszukommen und die ganze schöne Landschaft zu erleben.“

„Als Kind wollte ich Lokführer werden. Aber dann wählte ich einen anderen Weg - den eines Modedesigners. Ich bin auch ein Musikfan und wollte deshalb auch Sänger werden. Aber ich kann nicht singen. Musik, Mode, Kunst und Film – Ich hätte gerne alles vereint. Kunst war immer eine Stärke von mir. Kunst machte mir immer Freude, aber ich wusste nicht, was ich damit anfangen sollte. Also ging ich nach der Sekundarschule auf ein Art College. Damals empfahlen mir meine Tutoren den Besuch eines Mode Kollegs und das machte ich. Das habe ich nicht bereut.“

Was ist ihre persönliche Meinung über Gobi Cashmere?

Nichts außer der Qualität von Kaschmir - vor allem jetzt, nachdem ich die Produktionskette des GOBI Kaschmirs erleben konnte. Von der Ziege zum Kleidungsstück unter Berücksichtigung von Design Aspekten in der Schaffung zeitloser Kleidungsstücke. 

Wie findet man am besten heraus was die Kunden wollen?

Das ist eine ein Millionen Dollar Frage! Man kann es nicht wissen, man kann nur Vermutungen anstellen. Als Designer hält man Augen und Ohren offen für alles, was kulturell, in der Kunst, in der Musik läuft, und man erkennt die Trends. Meine Aufgabe ist es, vorherzusehen was die Kunden in der Zukunft wünschen. Das kann eine Herausforderung sein. Man hofft immer richtig zu liegen.

Was ist ihre Vision für Gobi Cashmere?

Ich möchte, dass Gobi Kaschmir internationaler wird und somit die nächste Entwicklungsstufe erreicht. Die Designs sollen für alle attraktiv sein, in jedem Land und für jeden Kunden.

Was sagen Sie über das ‚Branding‘ in unserer Firma?

Der größte Trend momentan ist Inklusivität und Diversität in der Mode. Ich denke, die Art wie man Kollektionen präsentiert ist sehr wichtig, wie Fotos gemacht werden und die Models, die man auswählt, um jeden Kunden rund um die Erde zu erreichen. Gobi soll sich auf Kampagnen und Marketing in der Zukunft konzentrieren. Es geht um Inklusivität, und das wird deutlich an den Models, die die Modelle präsentieren. Es müssen nicht unbedingt professionelle Models sein. Man findet vielleicht auch Leute auf der Straße.

Am Tag nach der Fahrt aufs Land fuhren wir in die Gobi Fabrik, eine von den zur Gänze integrierten Kaschmir Fabriken der Welt. Er lernte die Produktionsschritte persönlich kennen. Es war für Martin und den Arbeiter*innen eine ganz besondere Begegnung.

Unsere Qualität und unser Stil müssen globalen Trends und Standards entsprechen. Darum kooperieren wir mit internationalen Designern. Unser Kaschmir muss für alle Menschen auf allen Kontinenten verfügbar sein. Die Designer von Gobi Kaschmir versuchen am Ball zu bleiben bei allen neuen Modetrends und waren erfreut über den Gedanken- und Ideenaustausch mit Martin. Er besuchte auch das Online Büro, wo über 80 junge Fachkräfte die Distribution unserer Produkte auf der ganzen Welt sicherstellen.

" Ich verbrachte 5 Tage mit dem Gobi Team. Sie waren ein absolut gastfreundliches fantastisches Team, welches für eine tolle Marke arbeitet. Die Story und das Versprechen von Gobi Kaschmir unterscheiden sich in keiner Weise von der Realität. Wie Gobi von ‚goat to garment‘, von der Ziege zum Kleidungsstück produziert,  ist unglaublich. Es ist ein erstaunlicher Weg, wie sie das alles schaffen. Erstmals Hirten und Herden real zu erleben war ein unvergessliches Erlebnis für mich. Gobi hat ein so großes Potential, und die nächste Stufe ist zweifelsohne der Schritt in den globalen Markt. Ich leiste gerne meinen Beitrag dazu."

„In dieses schöne Land des blauen Himmels zu kommen und die mongolischen Menschen zu treffen, die so gastfreundlich und herzlich waren, war ein unvergessliches Erlebnis für mich. Ich komme gerne wieder“, sagte Martin, bevor er das Flugzeug zurück nach London bestieg.

November 2021

 

 

 

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